Guten
Appetit.

Rezepte.

In Olio Veritas.

Mit gutem Olivenöl schmeckt nahezu alles besser – in sehr unregelmäßigen Abständen stellen wir neue Rezepte vor, die nicht nur lecker sind, sondern überraschenderweise Olivenöl als gemeinsamen Nenner haben.

Pomodoro e bottarga.

Die Sonne Sardiniens, eingefangen von reifen, lauwarmen Tomaten und der herben Meerigkeit der Bottarga.

Zutaten

  • 2-3 reife Tomaten
  • hervorragendes Olivenöl (z. B. Stella Maris, sehr großzügig)
  • Bottarga (in dünne Scheiben frisch geschnitten)
  • Pane carasau (in grobe Stücke gebrochen)
  • Getrockneter Oregano
  • Salz (nach Geschmack)
  • Frische Basilikumblätter

 

Zubereitung

  1. Die Tomaten in Scheiben schneiden. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Tomatenscheiben darin kurz und sanft anbraten, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten.
  2. Das grob gebrochene Pane carasau auf einem Teller oder einer flachen Platte verteilen.
  3. Die warmen Tomatenscheiben auf dem Brot anrichten.
  4. Die frisch geschnittenen Bottarga-Scheiben darüberlegen.
  5. Mit etwas Oregano und Salz bestreuen.
  6. Sehr viel gutes Olivenöl darüberträufeln – das Brot darf sich vollsaugen.
  7. Zum Schluss mit frischem Basilikum garnieren.

Pesto Rosso „Krysz“.

Hier ein – ebenso klassisches wie überzeugendes – Rezept für Pesto Rosso.

Zutaten

  • 150 ml Olivenöl (z.B. Stella Maris)
  • 50 g Pinienkerne
  • 200 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 EL Tomatenmark (doppelt konzentriert)
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 1 TL Chiliflocken (oder wahlweise 3-5 Tropfen Tabasco)
  • 2 Zweige Oregano (frisch)
  • Salz
  • eine Prise Zucker
  • grob gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

  1. Pinienkerne in der Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze rösten, bis sie dunkle Stellen bekommen, dabei häufig wenden. Oreganoblätter zupfen & hacken, Tomaten abgießen und trockentupfen.
  2. Das Öl der getrockneten Tomaten abgießen und mit den Pinienkernen in ein hohes Gefäß geben, die Hälfte des Olivenöls dazugießen und nur kurz (!) auf hoher Stufe mit dem Pürierstab anpürieren.
  3. Parmesan, das restliche Olivenöl sowie etwas Salz dazugeben und weiterpürieren.
  4. Oregano und Tomatenmark hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken/Tabasco (je nach Gusto) abschmecken.
  5. Für die Lagerung in ein Schraubglas füllen und mit Olivenöl bedecken.
  6. Guten Appetit!

Gerösteter Blumenkohl.

Bei den allermeisten guten Sachen ist weniger mehr; so auch beim ofengerösteten Blumenkohl. Eine (?) Handvoll hochwertiger Zutaten verwandeln ihn in einen vor knusprigen Röstaromen und dampfender Saftigkeit nur so strotzenden Leckerbissen – und das fast von allein. Perfekt zum Teilen für bis zu drei Personen.

Zutaten

  • Blumenkohl
  • 100 ml Olivenöl (z.B. Stella Maris)
  • 2-3 EL Tahini
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • Salz
  • Wasser, ein Schuss
  • 6-8 handelsübliche Hände
  • 1 Handvoll Minzblätter, grob gehackt
  • 1 Granatapfel, davon die Kerne
  • Ras El Hanout-Gewürzmischung

 

 

Zubereitung

  1. Die grünen Blätter des Blumenkohls abschneiden. Den Strunk so stutzen, dass der Blumenkohl gerade stehen kann.
  2. Den Blumenkohl in kochendem Salzwasser für 6 Minuten mit dem Strunk nach oben blanchieren. Dabei darauf achten, dass sich der Blumenkohl nicht dreht – ggf. mit einem hitzebeständigen Teller beschweren. Abkühlen lassen.
  3. Die Hände mit reichlich Olivenöl begießen & den Kohl sorgfältig einreiben. Kräftig salzen & das Salz ebenfalls einreiben.
  4. Den Blumenkohl mit dem Strunk nach unten bei mindestens 230°C, besser aber 250°C (Umluft) auf einem Blech etwa eine halbe bis eine Stunde backen. Alle 10-20 Minuten schauen, ob er nicht schon genug Farbe hat.
  5. In der Zwischenzeit die Tahini-Sauce zubereiten: Tahini, Zitrone, etwas Olivenöl, Wasser, Knoblauch & Salz mischen. Ggf. mehr Wasser hinzufügen, falls die Konsistenz noch zu fest ist (das Tahini dickt beim Mischen ordentlich an). Abschmecken & ggf. nachsalzen oder -säuern.
  6. Wenn der Blumenkohl dunkelbraun geröstet ist, aus dem Ofen nehmen & mit Tahini-Sauce, Minzblättern, Granatapfelkernen & Ral-El-Hanout-Gewürzmischung garnieren. Kreuzkümmel, Curry oder gehackte Nüsse passen ebenfalls sehr gut. Heiß servieren.
  7. Guten Appetit!

 

 

Farin Urlaubs Tomatenzeug.

Schnell, gut und extrem lecker.

Zutaten

  • 250 g getrocknete Tomaten in Olivenöl*
  • 100 g Cherrytomaten
  • ein großer Bund Petersilie (glatt), davon die Blätter
  • 1 bis 3 Knoblauchzehen (je nach Geschmack und sozialen Präferenzen)
  • 100 ml Olivenöl (z.B. Stella Maris)
  • 1 TL grobes Chilipulver/-flocken
  • ggf. Pfeffer
  • Optional: Feta, Trüffel
  • zum Servieren: Baguette, Parmesan

*) Hinweis: Falls die getrockneten Tomaten nicht in Oliven- sondern in Sonnen- oder Rapsöl eingelegt sind, dieses Öl abseien und (am besten einige Tage zuvor) durch hochwertiges Olivenöl ersetzen.

 

Zubereitung

  1. Knoblauch schälen und in Streifen schneiden, Petersilienblätter abzupfen.
  2. Petersilienblätter fein hacken (z.B. mit einem manuellen Gemüseschneider) und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen hohen Mixbecher geben.
  3. Mit dem Pürierstab fein (aber nicht zu fein!) mixen und nach Belieben mit Pfeffer abschmecken. Falls zu flüssig, mehr getrocknete Tomaten hinzufügen. Wenn zu fest, dann noch etwas Öl und ein paar Cherrytomaten hinzumixen.
  4. Wer möchte, kann auch noch Feta und/oder Trüffel dazugeben – allerdings verkürzt sich dann die Haltbarkeit.

Auf geröstetem Brot unter etwa zwei Wagenrädern Parmesan servieren.